Masterclass Referenten

Robert Mertens

Robert Mertens (*1962) ist Fotokünstler, Buchautor und Trainer für Fotografie und visuelle Kreativität. Nach einer klassischen Ausbildung zum Fotografen und langjähriger kreativer Erfahrung in der Werbung entschied er sich 2009 für eine künstlerische Laufbahn. Seine Begeisterung für die Verbindung von Kreativität und Fotografie ist in seinem Buch »Kreative Fotopraxis« zu erkennen. Mertens schildert darin auf einfühlsame Weise die Pfade, die zu neuen Bildideen und kreativen Konzepten führen. Sein aktuelles Buch trägt den Titel »Der eigene Blick« und befasst sich mit der Entwicklung einer persönlichen fotografischen Handschrift.  Ein drittes Buch ist in Arbeit und wird Ende 2017 erscheinen. Praxisnahe Impulse zu Bildsprache und Kreativität in der Fotografie sind die Bausteine seiner Workshops. Statt um pure Technik geht es Mertens darum, den Teilnehmern Mut zu machen, einen individuellen Weg zu gehen und sie durch intensive Gespräche, zahlreiche Beispiele und Übungen zu neuen Bildideen zu inspirieren. Eines seiner letzten künstlerischen Projekte hatte den Titel »Der Stoff, aus dem die Träume sind«. Als abstrakte Collagen entstanden Bilder für den Programmkatalog und die Plakate der Salzburger Festspiele, die an gemalte Traumwelten erinnern. In verschiedenen Ausstellungen, unter anderem in der Leica Galerie Salzburg, präsentiert Mertens seine Bilder einem größeren Publikum. Die letzte Leica-Ausstellung hatte den Titel »Bretter, die die Welt bedeuten« und zeigte Gemeinschaftsarbeiten von Robert und Heidi Mertens – die hinter den Bühnen der Salzburger Festspiele fotografiert wurden. Robert Mertens lebt und arbeitet überwiegend in Graz.
Weitere Informationen unter: www.mertens.de

Stefan Rosenboom

Stefan Rosenboom arbeitet als freier Fotograf und Autor am Rande der bayerischen Alpen. Und überall dort, wo das Sehen so spannend und bereichernd ist. Er veröffentlicht eigene Buchprojekte, wie "Siljas Reisen" oder "Kiyo"  und arbeitet im Auftrag für verschiedene Buch- und Magazin-Verlage. Zwei Bücher über den Jakobsweg sind so entstanden, ein Buch über seine bayerische Wahlheimat, ein Porträt der Holzbildhauer-Schule in Oberammergau und der Bestseller "Anni und Alois". Im Herbst 2014 erschien sein Buch "Die fliegende Jurte" im Knesebeck Verlag. Shootings für bekannte Firmen der Outdoor-Branche gehören ebenso zu seinem Arbeitsfeld.
Er ist Mitglied im Garmischer Künstlerbund und präsentiert seine Arbeiten regelmäßig in Ausstellungen. Seine Multivisionsvorträge wurden mehrfach auf dem international renommierten Reise- und Diafestival "El Mundo" ausgezeichnet. Sein Buch "Kiyo" wurde für den Deutschen Fotobuchpreis nominiert. Er lebt mit seiner Frau Susanne und Tochter Silja in einem alten Bauernhaus zwischen Benediktenwand und Zugspitze.

Weitere Informationen zu Stefan Rosenboom finden Sie unter: www.augenwege.de

Herbert Piel

Herbert Piel (*1957) wuchs in Kleve und Bad Ems auf und lebt seit 1997 auf den Rheinhöhen oberhalb von Boppard. Piel arbeitete seit 1975 weltweit für internationale renommierte Bildagenturen wie Reuters, Associated Press und die Deutsche Presse-Agentur sowie als Auftragsfotograf für "Stern", "Bunte", "Spiegel" und für zahlreiche Wochen- und Tageszeitungen in der fotografischen Königsdisziplin: der klassischen Fotoreportage. Neben der fotografischen Begleitung internationaler Staats- und Politikprominenz – von Walter Scheel bis Joachim Gauck, von Ronald Reagan bis George W. Bush, von Elisabeth II. über Königin Beatrix bis zu Johannes Paul II. – erarbeitete er Fotoreportagen unter anderem in Krisengebieten wie Äthiopien, Somalia, dem Kosovo und Kurdengebiet zwischen der Türkei und dem Iran sowie in der ehemaligen DDR und Sowjetunion. Piel, das "Gedächtnis der Republik", ist berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie und Mitglied der Landespressekonferenz Rheinland-Pfalz. Er wird durch die Fotoagentur Imagetrust vertreten. Er hat zahlreiche nationale und internationale Preise und Auszeichnungen erhalten, unter anderem den 1. Preis für „Das politische Bild“ beim wichtigsten deutschen Bildjournalisten-Preis "Rückblende" und eine Anerkennung beim World Press Photo Award. Zudem wurde er zur Bildvorlage bei Magnum Photos in Paris gebeten; verschiedene Fernsehberichte zu Herbert Piel wurden von Arte, dem SWR und 3sat ausgestrahlt. Seine letzte Ausstellungsreihe "Bitte nicht lächeln!" wurde deutschlandweit und auch in den Leica Galerien gezeigt.
Weitere Informationen über Herbert Piel finden Sie unter: www.herbert-piel.de

Manuel Uebler

Als Kind wollte Manuel Uebler (*1975) Maler werden, besonders fasziniert haben ihn die fotorealistischen Künstler. Nachdem er als 14-jähriger die Fotografie entdeckte hatte, kaufte er sich mit dem ersten selbstverdienten Geld eine Kleinbild-Spiegelreflex. Es folgte die Ausbildung zum Fotografen und, fasziniert von den Schwarzweiß-Klassikern, die Tätigkeit in einem Schwarzweiß-Labor, „um noch tiefer in die Welt der Graustufen einzusteigen“. Anschließend war er mit dem Doku-Team des Bayerischen Fernsehens als Kamera-Assistent unterwegs und lernte, wie man an eine mitreißende Reportage herangeht und ein Gefühl für die Menschen vor Ort entwickelt. Als sich die Möglichkeit ergab, für ein Jahr in New York zu arbeiten, nutzte er die Chance, internationalen Fotografen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Mittlerweile hatte die Ära der Digitalisierung in der Fotografie begonnen und Uebler stellte sein "autodidaktisches Halbwissen" durch eine Ausbildung zum Mediengestalter, Fachrichtung Mediendesign/Druckvorstufe auf eine solide Basis. Seine langen Lehr- und Wanderjahre schloss er mit dem Fotografenmeister ab und betreibt seit 2003 sein eigenes Studio in München. Ueblers Arbeiten werden in internationalen Magazinen wie "Vogue", "Glamour", "Playboy" und vielen anderen veröffentlicht. Freie Arbeiten wurden auch in der Leica Galerie Solms, beim Dokumentarfotofestival in Perpignan und im Leica Magazin gezeigt. 
Weitere Informationen über Manuel Uebler finden Sie unter: www.manueluebler.com

Norbert Rosing

Norbert Rosing (*1953) begann in den 1980er-Jahren seine Leidenschaft für die Naturfotografie zu entdecken. Über 20 Jahre fotografierte er hauptsächlich in der kanadischen Arktis und hier wiederum das beeindruckendste Tier dieses Lebensraums, den Eisbären. Ebenso fasziniert wie von der Arktis ist er aber auch vom Yellowstone Nationalpark in den USA. Seit der Wende 1989 bereist Rosing intensiv das eigene Land von der Nord- und Ostsee bis hin zur polnischen Grenze, von den Heiden, Seen und Sümpfen über die Mittelgebirge bis hin insHochgebirge. Sein Buch "Wildes Deutschland" wurde zum Bestseller. Im Herbst 2013 erschien bei "National Geographic Deutschland" das Buch "Deutschlands wilde Wälder" sowie im Frühjahr 2014 im Tecklenborg Verlag die aktuellste Veröffentlichung "Yellowstone". Viele von Rosings Arbeiten wurden in der „Geo“ und über 20 Geschichten im "National Geographic", sowohl in der Deutschland- als auch in der US-Ausgabe, veröffentlicht. Inzwischen erschienen mehr als 20 Bildbände über verschiedene Themen. Er ist Vortragsreferent und zeigt seine Bilder in Multivisionsshows in Deutschland und Übersee. Als langjähriger Schirmherr des Natur- und Umweltfotofestivals "horizonte zingst" hat er eines der renommiertesten Fotofestivals in Deutschland entscheidend mitgeprägt. Rosing ist unter anderem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie, der North American Nature Photographers Association und der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.
Weitere Informationen über Norbert Rosing finden Sie unter: www.rosing.de

Maximilian Mutzhas

1965 in München geboren, Nach seinem Abitur und einer Wehrdienstzeit absolvierte 1989-1991 eine Ausbildung zum Fotografen in der Landeshauptstadt. Ab 1991 ist der Fotodesigner frei und selbstständig, mit einem eigenen Fotostudio, im Raum München tätig. Stilllife, Editorial, digitale Fotografie und Bildbearbeitung sind die Hauptschwerpunkte seiner Arbeit. Seit mehreren Jahren ist er freier Mitarbeiter für Magazine wie Color Foto und anderen Magazinen.
Er bietet regelmässig Workshops aus verschiedenen Themenbereichen der Fotografie an unterschiedlichen Institutionen an. Zu seinen Auftraggebern in der Werbefotografie zählen Firmen wie Siemens, Panasonic, Adidas, Atomic, Salewa und viele mehr.
Die schnellen Inovationszyklen fordern eine schnelle Anpassungsfähigkeit und Erarbeitung ständig neuer Aufgabenfelder wie Highspeedfotografie, 360 Grad Panoramen und Erstellung von Videoclips um nur ein paar zu nennen. Anfang 2008 nimmt er eine Lehrtätigkeit als Dozent für Fotografie an der einer privaten Akademie für Kommunikationsdesign in München auf. Er ist seit über 10 Jahren Mitglied des DGPH und des DJV. Kontakt: www.mutzhas.com

Oliver Brachat

Jahrgang 1967, arbeitet als erfolgreicher Fotograf in seinem eigenen Studio in Krefeld. Als gelernter Koch und Patissier mit langjährigen Erfahrungen in der internationalen Spitzengastronomie, schafft er mit seinem kreativen Auge aussergewöhnliche Fotografien mit viel Liebe zum Detail.
Sie sind vielfach preisgekrönt und erscheinen regelmässig in renommierten Zeitschriften und in Kochbüchern.
Oliver Brachat ist Mitglied im Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e. V. (BFF) sowie im Deutschen Journalistenverband (DJV).

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